Ich Bedaure nichts

Ja, ja ….ä bedaure nichts, das ist so leicht dahin gesagt.
Wenn ich mein Leben so nicht hätte leben müssen, dann währe ich jetzt ein anderer Mensch dann währe ich glücklich.
Hätte ich doch damals anders sein können, ja dann währe mein Schatz, jetzt noch bei mir.
Hätte mir mein Vater mehr Anerkennung gegeben, dann währ ich jetzt stark.
Währe mein Vater überhaupt mal für mich da gewesen, müsste ich jetzt nicht so verkrampft nach einem Partner suchen.
Hätte meine Mutter mir liebe geschenkt, müsste ich sie nicht suchen.
Hätte meine Mutter diesen Fehler nicht, den ich ausbaden musste, währe ich ein komplett anderer Mensch.
Würde meine Angst mich zu verlieben, mich nicht daran hindern, liebe zu empfangen, würde ich mich nicht so alleine fühlen.

Würde ich aufhören mir ständig Vorwürfe zu machen ………. würde ich mich lieben.

Hätte, hätte Fahrradkette. ….

Wir wissen es doch.  Es kann nicht geändert werden was nun mal passiert ist.

Was für einen Sinn hat es also?

In jedem „Bedauern“ steckt eine Botschaft. 
Der Sinn ist,  diese Botschaft zu erkennen.

Will ich wirklich ein anderer Mensch sein?
Jetzt mal ganz ehrlich, im Grunde meines Herzens weiß ich es, ich will eigentlich mit niemandem Tauschen.

Ich habe mir Filme angeschaut über Prominente, Menschen die Erfolg hatten und ihren Werdegang. ELVIS, JOHN LENON, BEATE UHSE, COCO CHANEL, MARGARETE STEIFF, RAY CHARLS, MARYLIN MONROE …..
Jeder weiß heute, dass auch der noch so größte Erfolg,  Schönheit, Begabung, Kreativität und Reichtum nur wirklich glücklich macht, wenn ich mit mir selbst im Einklang bin. Was nützt mir Schönheit wenn ich mich selbst nicht liebe. Was nützt mir Begabung wenn ich mich selbst nicht liebe. Was nützt Reichtum. ….

Das ist doch der Beweis…..
Glück kommt nicht von außen. Niemand kann mir das geben. Selbst wenn mir die ganze Welt zu Füßen läge, es währe nicht genug, ich würde es nicht glauben. Ich würde denken, ach da liegen sie jetzt vor mir im Staub und himmeln mich an, doch nur deshalb weil sie meine Abgründe nicht kennen. Wenn die Wüssten, ja dann…..

Es ist einfach so, es geht kein Weg daran vorbei, ich kann mich nicht dafor drücken……..
Jeder Mensch muss sein Leben selber leben. Das tut kein anderer für mich, also muss auch ich, dafür die Verantwortung übernehmen.
Dazu gehört die totale Annahme meiner selbst.
Ich will oft schon an diesem Ziel sein.
Währe es doch schon so….. “ ich mag mich wie ich bin. “ Ich will ja glücklich sein und zwar sofort, zack, zack.

Es ist eine Tatsache, die ich mir selbst nicht eingestehen will, dass ich das selbst, mit aller Kraft, mit aller Energie, verhindere.

Ich verhindere es dadurch, daß ich einfach nicht anerkennen will, dass das Glück, die Liebe und Zufriedenheit schon längst vor meiner Tür stehen und betteln herein kommen zu dürfen. Aber ich lasse sie nicht.

Denn ich will nicht aufhören zu bedauern und zu verurteilen.
Ich will unzufrieden sein weil mein Leben nicht perfekt war. Weil es ungerecht zu mir war. Weil ich mich als Opfer der Umstände sehen will.
Ja das hat sogar einen Vorteil. Denn dann sind ja die „Anderen“ Schuld. Ich kann ja schließlich nichts dafür.

Es ist zwar vollkommen richtig, ich kann nichts dafür, was ich aber nicht akzeptieren will ist: “ die Anderen können auch nichts dafür, daß sie sind wie sie sind.
Ich habe die Erwartung:“ die sollen mir gefälligst helfen, denn ich helfe Euch doch auch!“

Nicht die Verantwortung für mich selbst zu übernehmen, ist ja da schon viel leichter. Sollen doch die Anderen das machen, sollen sie mich doch endlich verstehen und mir Zuwendung und Aufmerksamkeit schenken. Darüber würde ich mich freuen….. ja dann währe ich glücklich.
Und wie währe es dann, könnte ich, das, was ich bekomme wirklich schätzen und annehmen. Wieviele Menschen müssten mir geben was ich brauche um meinen Hunger zu stillen?
Es währe nie genug, weil ich ihnen nicht glauben würde. Mein Misstrauen würde es verhindern. Ich würde wieder alle Energie die mir zu Verfügung steht dazu verwenden es kaput zu machen.
Es ist sinnlos danach zu suchen warum das so ist und wer daran schuld, oder was der Auslöser war.
Fakt ist, jetzt tue ich es selbst. All meine Gedanken mein Tun und Handeln ist Selbstzerstörung.
Ich stege mir immer selbst im Weg.

Ich kann nun anderen dafür die Schuld geben und es so lassen wie es ist.
Oder ich kann mich dafür Verurteilen das es so ist.
Und dann beginnt alles von vorne.

Oder ich kann sagen ….     STOPP …… halt. So soll es nicht weiter gehen.

Ab jetzt übernehme ich das Ruder. Ich übernehme die Verantwortung für mein Leben selber.

Denn nur wenn ich verantwortlich bin,  kann ich es nach meinem belieben ändern.
Nur dann bin ich nicht Abhängig von anderen.

Das kostet Mut. Das kostet Wille. Und ist letztendlich nicht mehr als eine Entscheidung die ich treffen kann. Eine Möglichkeit, eine Chance.
Also warum nicht probieren?

Bis jetzt habe ich nicht  all meine Energie daran gesetzt an mich zu glauben. Ich gabe mir nicht erlaubt zu sein wie ich bin. Ich habe mich abgelehnt so wie ich bin. Nein natürlich nicht alles. Aber viel mehr als ich mir eingestehen will.
Deshalb ist es so….. Ich arbeite mit all meiner Energie daran, mich kaputt zu machen.

Stopp jetzt.

Ich entscheide mich, jetzt hier und heute ….. diese Denken und Handeln auf zu geben, los zu lassen, ich verabschiede mich
…… ich entscheide mich zu sehen, zu erkennen, an zu erkennen …. was  ich in meinem Leben erfahren habe war gut so wie es war, ich habe viel gelernt.
Unabhängig davon, was für schöne Dinge das waren, unabhängig davon wieviel Geld oder Erfolg ich hatte.
Sondern viel mehr …. was hat mein Leid, meine Angst, meine Traurigkeit, mir an sinnvollen und nützlichen Erfahrungen geschenkt.

Welcher Sinn steckt darin. Hätte ich, das alles, ohne diese Erfahrungen fühlen oder lernen können?

Oder will ich den Sinn das Gute darin nicht sehen.
Wenn ich das nicht sehen will, was heißt das? Ist mein Leben wirklich minderwertig, sinnlos, wertlos?
Was hält mich davon ab, meine schlechten Erfahrungen zu mögen, gar zu lieben?
Warum ist Ohnmacht, Angst, Wut, Haß, Ärger  etwas sinnloses oder verzichtbares?
Würde mir nicht etwas fehlen wenn ich diese Gefühle nie gehabt hätte?

Ich bin davon überzeugt:
Wenn ich nie Leid erfahren hätte, wüsste ich das Glück und die Liebe nicht zu schätzen. Würde die Schönheit nicht erkennen wenn ich das häßliche nicht gesehen hätte. Auf jeden Fall nicht in der Intensität.

Deshalb ist er sogar notwendig, schlechte Erfahrungen zu machen, sie sind unglaublich wichtig.
Um zu erkennen, das auch ich, gut genug bin, so wie ich bin, denn in mir ist ein großer Schatz an Erfahrungen,
die mich zu dem machen, wer ich bin.

Ich muss schlecht sein, um das Gute in mir zu erkennen.

Ich bedaure nichts ♡

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